Zahnimplantate und Röntgendiagnostik

Bei Zahnimplantaten und kieferchirurgischen Eingriffen liefert die Röntgendiagnostik entscheidende Informationen für die Operationsplanung, vor allem die dreidimensionale Röntgendiagnostik – DVT.

Hierbei muss die Indikation für Röntgenbilder natürlich sorgsam abgewogen werden: So wenig Röntgenstrahlen wie möglich, aber so viele wie für eine sorgsame Operationsplanung nötig sind! Aber in den Knochen können wir bekanntlich nicht hineinsehen und deshalb kommt man nicht umhin für die Diagnose, die Operation und zur Vermeidung von Komplikationen auf die Röntgendiagnostik zurückzugreifen.

Hierzu ein paar Informationen über die natürliche Strahlung, die permanent auf uns einwirkt.

Die auf den Menschen einwirkende Strahlendosis während eines 12-stündigen Aufenthalts im Freien entspricht ungefähr der Röntgenbelastung bei einer einzelnen zahnärztlichen Panoramaaufnahme (OPG)!  Die natürliche Strahlung resultiert überwiegend aus  permanenter terrestrischer Strahlung, aus kosmischen Strahlen und aus der Aufnahme (Einatmen) von Radon.

Die Strahlenbelastung in größeren Höhen ist noch erheblich stärker: 2-Std.-Flug in 12000m Höhe entspricht ungefähr einer Rö-Einzelzahnaufnahme. (ag)